Das tiefe Glück zu leben

Wenn der Mensch das Gleichgewicht zwischen Glück, Vertrauen, Mitleid und das Erlebnis des eigenen, ewigen individuellen  Kerns schafft, lebt er im selbst herbeigeführten Zustand des tiefen Glücks.

Dies kann er nur im Leben auf der Erde mit seiner inneren Aktivität selber herbeiführen.

Dieser Zustand muss vom Menschen in der Gegenwart aktiv aufrecht erhalten werden, sonst stürzt er in die vergangenheitsbestimmte Sphäre, in der nur der Spass als schlechter Ersatz für das Glück möglich ist. Der Spass ist eine Art Sucht. Um Spass zu haben, braucht es immer grössere Reize, damit der Mensch zufrieden ist.

Vierter Faktor des Glücks

  1. Schwerpunkt physischer Körper: Das unbewusste Ich greift geometrisch gesprochen von unten ein. Es durchdringt aus der ewigen Gegenwart den Körper, besonders den physischen Körper, und macht ihn dadurch zum menschlich-physischen Körper. Das Ich belebt die Strukturen des Körpers. Es lebt im Körper, der laufend in der Gegenwart erneuert wird.  Sein Ich-Wesen kann das Gefühl der Wut, das aus dem Körper auf- und wieder abtaucht in das Erlebnis seines ewigen, Individuums verwandeln. Das Gefühl der Wut wird aber oft in die Emotionen Tobsucht, Zerstörungswut usw. pervertiert, anstatt in den selbst herbeigeführten Zustand des Erlebnisses seines Individuums verwandelt.

Der Mensch kann das Gefühl der Wut aktiv zum Erleben des eigenen Individuums, das die Erde nach seinen Vorstellungen mitgestalten kann, verwandeln. Er empfindet sich dann bewusst als empathisches, machtvolles, geistiges Ich-Wesen, das auf der Erde lebt.

 

 

Tiefes Glück

Das Vertrauen, das Mitleid und das Erlebnis seines individuellen, ewigen Geists im Körper auf der Erde verwandeln die Freude in tiefes Glück.

Dritter Faktor des Glücks

Schwerpunkt Energiekörper: Das Ich greift geometrisch gesprochen von oben links ein. Es durchdringt aus der ewigen Gegenwart den Körper, besonders den Energiekörper. Das Ich belebt die Strukturen des Körpers, der vom Energiekörper aufgebaut wurde. Es lebt im Körper, der laufend in der Gegenwart erneuert wird.

Wenn der Mensch mit seinem Ich im Jetzt lebt, wird sein Körper im Sinn seiner Selbst aufgebaut. Nicht das Ego, sondern sein geistiges Ich-Wesen bildet mit seinen geistigen Kräften den Körper und macht ihn immer besser zum Werkzeug des Geistes.

Da in der Vergangenheit Vieles – auch der eigene Körper – nicht optimal gestaltet wurde, können wir Mitleid mit der Welt und uns haben. Dies ergibt den Zustand von Mitleid über die schlechten Vergangenheitsstrukturen, die beim Aufwachen vorgefunden werden und auch aussen existieren. Es kann auch gesagt werden, dass der erstarrte – in der Vergangenheit gebliebene – Geist unser Eingreifen im Sinn der sich beweglichen, geistigen Welt behinderte oder sogar ganz verhinderte.

Die Vergangenheit kann nicht mehr geändert werden, aber wir können im Jetzt mit Zukunftsimpulsen in der Welt lebensfördernd wirken.

Der Mensch muss geistesgegenwärtig sein, um den Zustand des Mitleids aktiv aufrecht zu erhalten.

Das Gefühl, das aus dem Körper automatisch auftaucht und wieder abtaucht kann mit Traurigkeit bezeichnet werden. Es zwingt uns zu Nichts, da es automatisch wieder aus unserem Bewusstsein verschwindet. Es ist ein Echo der Welt, das uns durch unseren Körper von Gott gegeben wird.

Wenn wir das Gefühl der Traurigkeit verdrängen, wird es aber oft in die Emotionen der Schadenfreude, der Depression, Betrübtheit usw. pervertiert. Das Bewusstsein sinkt dann ab und der erstarrte, unmenschliche Geist kann die Führung übernehmen.

Wenn der Mensch das Gefühl der Traurigkeit aktiv zum Erleben des Mitleids verwandeln kann, empfindet er sich bewusst als empathisches, geistiges Ich-Wesen, das auf der Erde lebt.

Glück

Weil der Individualkörper alle anderen Körper durchdringt, mischt sich in die Freude immer Angst, Traurigkeit und Wut  hinein. Diese vier Hauptgefühle sind Hinweise, was geschehen könnte oder schon auf der Welt (bei sich selbst und ausserhalb) geschehen ist.

Tiefes Glück

Erst, wenn sich in die Freude statt Angst Vertrauen, statt Traurigkeit Mitleid und statt Wut das Erlebnis seines individuellen Geists „einmischt“, erlebt man tiefes Glück.

Es ist so lange da, wie man im Jetzt aktiv ist.

Der Mensch erlebt sich als Geist-Seele in einem lebendigen Körper. Er kann die Zukunft mitgestalten.

Der Mensch durchdringt seinen Körper oder richtet poetisch gesagt aktiv sein inneres Kreuz auf!

Zweiter Faktor des Glücks

Schwerpunkt Seelenkörper: Das Ich greift geometrisch gesprochen von oben rechts im Jetzt ein. Es durchdringt aus der ewigen Gegenwart den Körper, besonders den Seelenkörper. Das Ich ist für die Zukunft offen und kann beweglich auf die Ereignisse, die geschehen, reagieren. Es weiss nicht, was geschieht, aber hat das Vertrauen, dass es für die Menschen gut ist. Dies kann den Zustand von Vertrauen oder dem Sein im Vertrauen ergeben, in dem der Mensch immer geistesgegenwärtig sein muss.

Angst ist das Gefühl, das aus dem Körper auftaucht und wieder abtaucht. Sie kommt langsam und geht wieder.

Sie kann zur Emotion Todesangst, Zweifel, Glaube an die Statistik usw. pervertieren (absinken). Diese Emotion kann mit der Zeit immer furchteinflössender werden, bis der Mensch wie vor der Zukunft gelähmt ist und sich von der Welt abkapselt oder sich mit Drogen von der Furcht ablenkt, indem er sich in die Drogenwelt flüchtet.

Statt einer Droge im eigentlichen Sinn kann auch die Mode, der Konsum, Rassismus, Macht, Geld, diverse Sekten usw. unsere tiefsten Fragen verdrängen.

Wenn der Mensch das Gefühl der Angst aktiv zum Erleben des Vertrauens in die Zukunft verwandeln kann, empfindet er sich bewusst als geistiges Ich-Wesen, das auf der Erde lebt.

 

 

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