Das Indiviuum ist verbunden mit allem

Wir sind nicht allein. Die Empathie zeigt, dass wir auch im Anderen sein können.

Heute weiss man auch naturwissenschaftlich, dass alles mit einander verbunden ist. Aber dennoch sind wir individuelle Wesen, die mit anderen Individuen verbunden sind. Wir sind eins und gehen doch nicht im Geist  „unter“. Wir bleiben immer ein geistiges Individuum, wie unser Körper als Abbild unseres geistigen Wesens schon auf der Erde (individueller Fingerabdruck, Gang, Iris usw.) offenbart. Dies gilt auch nach dem Tod. Denn wir können ein von der Materie nicht manipulierbares, von ihr unabhängiges Bewusstsein erringen und sind uns dadurch des Fortbestands unserer Geist-Seele gewiss.

Alles, was wir denken, fühlen und wollen hat demnach Auswirkungen auf die ganze Erde.

Bewusstseinsmässig  werden diese Fakten mit unserem Denken durch die Ausgiessung des Heiligen Geistes an Pfingsten erfassbar.

Auffahrt

Zur Vorbereitung des Verständnisses von Auffahrt einige Fakten kurz formuliert:

  1. Der menschliche Körper ist Abbild des menschlichen Ich-Wesens. Geometrisch wird er im Vergleich mit der Grösse des Alls als Punkt und Staubkorn erlebt.
  2. Der Mensch ist der Ort, der mit sichtbarer Materie ausgefüllt ist und diese individuell auf der Erde mit seinem menschlichen Geist erfüllt.

  3. Er ist aber auch umgeben und durchdrungen von unsichtbaren elektromagnetischen Feldern, die ins Unendliche reichen. Auch diese erfüllt er mit seinem menschlichen Geist.

  4. Der Mensch ist körperlich höchstens um die 2 m gross, feldmässig aber riesig und mit allen anderen Wesen verbunden. Dazu gehören auch die anderen Menschen, die Tiere, aber auch die Pflanzen und die leblose Materie des ganzen Weltalls.
  5. Sein Ich-Wesen fällt ebenso wie das Unendliche aus Raum und Zeit heraus. Mit einem hellwachen Ich-Bewusstsein erlebt der Mensch im Jetzt auf der Erde und im Himmel seine eigentliche Heimat. Hellwach schafft er auch auf der Erde einen Himmel auf Erden.
  6. Die Unendlichkeit ist grösser als das Weltall, denn im All sind Raum und Zeit noch da. Nicht nur die Materie des menschlichen Körpers, sondern auch die elektromagnetischen Felder der unsichtbaren Körper (Geist-, Seelen- und Energiekörper) sind ein Abbild des Ichs im unendlich grossen Weltall.
  7. Der Ich-Punkt auf der Erde wird aber von Kräften, die nicht in Zeit und Raum sind,  gebildet. Das Ich-Wesen findet man deshalb überall, im ganzen All und auf der Erde. Sein Ursprung ist in Gott – in der geistigen, raum- und zeitlosen Welt.

Auffahrt:

Himmel ist eine alte Bezeichnung für Raum- und Zeitlosigkeit.

Dort kann man keine Materie und elektromagnetischen Felder finden: Das vollständige Ich-Wesen befindet sich im Hier und im Unendlichen. Zeitlich kann vom Jetzt und der ewigen Gegenwart gesprochen werden.

Der Mensch kann in sich das Hier und Jetzt mit dem Unendlichen und Ewigen verbinden.

Unser Normal-Bewusstsein kann Jesus-Christus – den Auferstandenen – nur als Form im menschlichen Körper fassen. An Auffahrt fährt Jesus-Christus in den Himmel. Die Menschen können mit ihrem Normal-Bewusstsein das Unendliche und Ewige nicht mehr fassen.

Jesus-Christus verlässt den „Bereich“  – das Normalbewusstsein – des Menschen und verschwindet im Himmel. Als Wesen ist er immer auch noch auf der Erde, obwohl er nicht mehr wahrgenommen werden kann.

Erst an Pfingsten wird Christus durch den hl. Geist wieder fassbar.

Meine Welt

Hinter meiner irdischen Seele scheint meine Geist-Seele in meinen Körper.

Das normale Ich-Bewusstsein

Bei unserem normalen Ich-Bewusstsein handelt es sich um eine Mischung aus Ego-Bewusstsein und Ich-Bewusstsein.

Das Ego-Bewusstsein entsteht automatisch durch unseren Körper. Es will zu Beginn das Beste für unseren Körper: Essen, Kleidung, Wohnung usw. Aber danach will es immer mehr: Reichtum, Schönheit, Luxus, Macht und viel Weiteres. Wurde der Körper durch eine schlechte Erziehung, durch illusorische Bilder, durch Drogen und andere Lebenskräfte abbauende Wirkungen beeinflusst, wird er zur Quelle von Täuschungen: Von Wahrnehmungen, die den Tatsachen nicht entsprechen, von verhärteten Gedanken und Gefühlen und  von Taten, die der Erde schaden. Kurz: Mit unserem Körper können wir bewusst oder unbewusst lügen, die Wahrheit verzerren, erleben die Welt nur als unser selbstgemachtes Produkt, reden uns ein, dass es ein objektives Ich-Bewusstsein und eine objektive Welt nicht gibt. Wir sind unserem Egoismus verfallen.

Die Welt ist so, wie wir sie uns vorstellen. Jeder Mensch lebt in seiner Welt.

Das wahre Ich-Bewusstsein

Das wahre Ich-Bewusstsein ist körperunabhängig. Wir realisieren zwar die Wünsche unseres Körpers, folgen ihnen aber nur, wenn wir sie wollen. Unser geistiges, individuelles Wesen ist meistens Herr über unseren materiellen Körper.

Wir sind authentisch und leben im Jetzt. Wir haben ein hellwaches Bewusstsein und sind für unsere Taten verantwortlich. Wir erleben auch Gedanken und Gefühle als real. Sie sind in den elektromagnetischen Feldern mit Computern und mit den Sinnen von Menschen wahrnehmbar.

Ich erlebe die Welt in meiner Vorstellung. Es ist mir bewusst, dass ich durch Gedanken an der Erschaffung der Welt in meiner Vorstellung mitbeteiligt bin. Ich realisiere aber, dass hinter meiner individuellen Vorstellung eine objektive Welt besteht, die ich durch meine Gedanken und Gefühle beeinflusse.

Ich erschaffe mir mit meinem nicht manipulierten, aktiven Denken die Wirklichkeit in meiner Vorstellung. Ich erlebe die Wahrheit – die Realität – von meinem individuellen Standpunkt aus. Ich bin Teil eines realen Alls.